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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Westerland-Einheit
ID: 8000161
Hierarischer Rang: nicht klassifiziert
Erstbeschreibung: SCHENCK, 2001
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: --
Chronostratigraphie: Ordovizium (Paläozoikum)
Kambrium (Paläozoikum)
Neoproterozoikum
Synonyme: --
Lithologie: Wechsellagerung von Feinsandsteinen, violettbraun bis graubraun, z.T. rötlichbraun: Intensität der Braunfärbung nach unten abnehmend (sekundäre Färbung ?), auf den Schichtflächen z.T. auffällig detritische Hellglimmer, oft quarzitisch, nicht karbonatisch, und Metapeliten, rötlichbraun bis dunkelrotbraun, z. T. auch gelblichbraun, Serizitneubildungen bevorzugt auf Bewegungsflächen, dadurch seidiger Glanz, nicht karbonatisch.
Nach Gamma-Ray-Log Schichtmächtigkeiten der Sandsteine 1 - 5 m, der Tonsteine 1 - 10 m. - Grobe Gliederung in drei bis vier 10 - 40 m mächtige sandbetonte und 5 - 10 m mächtige pelitbetonte Bereiche.
Untergeordnete Einheit: --
Liegendgrenze: unbekannt
Hangendgrenze: unbekannt
Mittlere Mächtigkeit: > 100 m
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: Bisher nur in Bohrung Westerland 1 (3843,4 - 3945,5 m Teufe) erschlossen; vermutet am Südrand des Ringköbing-Fünen-Hochs im nördlichen Landesteil Schleswigs und benachbarten Gebieten.
Verbreitung (Bundesländer): Schleswig-Holstein
Verbreitung (Geogr. Einheit): Norddeutsches Tiefland
Verbreitung (Ergänzung): --
Zeitgleiche Einheiten: Nordsee ?; Varnkevitz-Sandstein-Formation, (Lubmin-Sandstein-Formation), kambrischer Sandstein von Bohrung G 14 und Bornholm ?
Alterseinstufung: Fossilien: schlecht erhaltene rotverwitterte Acritarchen und fragliche Sporen (Dünnschliffuntersuchungen)

radiometrische Daten:
40Ar/39Ar-Datierung am Gesamtgestein: 445 ± 2 Ma (GSC: Geological Society of London 1964 Constants) oder 453,2 ± 2 Ma (NSC: New IUGS constants) (Fm Consultants Limited, April 1978); 445 ± 2 Ma (GSC) (ZIEGLER,1978); 453 ± 2 Ma und 419 ± 15 Ma (ZIEGLER, 1990).
Interpretation: spätordovizisch überprägte Metapelite, die kambrisch oder spätpräkambrisch sedimentiert und spätkambrisch gefaltet wurden.
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: --
Literatur: Schenck, P.-F. (2001): 4.34.2 Kambroordovizium. In Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.; Redaktion: K. Hoth & D. Leonhardt) (2001b): Stratigraphie von Deutschland II - Ordovizium, Kambrium, Vendium, Riphäikum - Teil III: Nordthüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, deutscher Anteil Ostsee, Schleswig-Holstein, deutscher Anteil Nordsee. – Cour. Forsch.-Inst. Senckenberg, 235: 1–186, 22 Abb., 3 Tab.; Frankfurt a.M., 160-162.
Autor des Datenblattes: Schenck, P.-F.
Erstellt am: 23.09.2009
Zuständige Subkommission: Subkommission Proterozoikum-Silur
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 08.12.2009
Änderung Datensatz: 08.12.2009


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Litholex Recherche vom 27.07.2017, 02:39:28.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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