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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Freilingen-Formation
ID: 7016023
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: VORSTER (1918)
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: --
Chronostratigraphie: Eifelium (Mitteldevon, Devon, Paläozoikum)
Synonyme: Crinoiden-Schichten (KAYSER 1871);
Crinoiden-Stufe (VORSTER 1918);
Untere Stringocephalen-Schichten (KUCKELKORN & VORSTER 1926);
reticularis-Mergel (W.E. SCHMIDT 1936).
Lithologie: In allen Kalkmulden eine ähnliche Abfolge von fossilreichen, tonig-kalkigen Schluffsteinen ("Mergel") mit einer charakteristischen gelbgrünen Verwitterungsfarbe und eingeschalteten mergeligen Kalksteinen, die höher zugunsten von Stromatoporenlagen zurücktreten; darüber folgt ein Stromatoporen-Riff.
Untergeordnete Einheit: In der Stratotypenregion der Hillesheimer Mulde zwei Horizonte (Eilenberg-Mb, unten und Bohnert-Mb., oben)
Liegendgrenze: Einsetzen gelbgrüner Mergel mit charakteristischer Brachiopodenfauna.
Hangendgrenze: Einsetzen auffällig bituminöser Kalk- und Mergelsteine der Ahbach-Schichten.
Mittlere Mächtigkeit: 25 m
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: Sötenicher Mulde: Anschnitt an der Einmündung der Straße "Zum Kalkwerk" in die Landstraße Sötenich - Urft, R 39 680, H 98 570, Blatt 5405 Mechernich.
Rohrer Mulde: GLINSKI (1953, 1961): Weganschnitt nördlich des Leukersberges östlich Rohr.
Typusregion ist die Dollendorfer Mulde, aber ohne Bezug zu einem bestimmten Profil.
Hillesheimer Mulde: Bahneinschnitt SW-lich Nohner Mühle: R 55 330/H 76 390 bis R 55 220/H 76 460, Blatt 5606 Üxheim.
Verbreitung (Bundesländer): Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): Kalkmuldenzone der Eifel
Zeitgleiche Einheiten: --
Alterseinstufung: Biostratigrafisch vornehmlich mittels Makrofauna aus Brachiopoden (Spinatrypiden) und Korallen.
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: Erstbeschreibung durch VORSTER (1918) in der Rohrer Mulde; Wiedereinführung und Neudefinition durch GLINSKI (1953).
Literatur: DICKFELD, L. (1969): Stratigraphie und Fazies im Westteil der Sötenicher Mulde (Devon/Eifel). – Diss. Univ. Frankfurt, 205 S., 25 Abb., 44 Taf., 3 Beil.; Frankfurt [unveröff.]

GLINSKI, A. (1953): Die Freilinger Schichten der Rohrer Mulde (Devon, Eifel). Ein Beitrag zur Stratigraphie des unteren Givetiums der nördlichen Eifelmulden. - Senckenbergiana, 34(1/3): 149-162, 3 Tab.; Frankfurt/M.

VORSTER, H. (1918): Zur Kenntnis der Dollendorfer, Rohrer und Blankenheimer Mulde. - Verh. naturhist. Ver. preuß. Rheinld. u. Westt, Sitz.-Ber, 1916: C 10-21,1 Abb., 1 Taf.; Bonn.
Autor des Datenblattes: Ribbert, Karl-Heinz
Erstellt am: 22.01.2007
Zuständige Subkommission: Subkommission Devon
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 23.05.2007
Änderung Datensatz: 06.06.2007


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Litholex Recherche vom 20.11.2017, 14:24:16.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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