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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Kaisberg-Formation
ID: 6006001
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: PATTEISKY, 1959 (partim); WREDE, 2003
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: Ruhr-Gruppe
Chronostratigraphie: Namurium B (bisherige Gliederung) (Namurium, Oberkarbon (Silesium), Karbon (Euro.), Paläozoikum)
Synonyme: Kaisberg-Schichten (PATTEISKY 1959),
Untere Sprockhöveler Schichten (partim) OBERSTE-BRINK, K. & HEINE, F. (1942)
Lithologie: Sandsteine und Schluffsteine mit bis zu 3 Steinkohlenflözen
Untergeordnete Einheit: Flöz Sengsbänksgen\ Flöz Sengsbank \ Flöz Cremer
Grenzsandstein \ Kaisberg-Sandstein \ Sengsbänksgen-Sandstein
Liegendgrenze: Basis des liegendsten mächtigen Sandsteins über der Ziegelschiefer-Formation ("Liegendste Weksandsteinbank", KRUSCH 1904; "Grenzsandstein")
Hangendgrenze: Basis des marinen Horizontes über Flöz Cremer
Mittlere Mächtigkeit: ca. 180 m
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: Bekannt im südlichen Ruhrkarbon, Typuslokalität: Kaisberg bei Hagen, "Schiffswinkel" bei Herdecke (DROZDZEWSKI et al., 1996); Zeche Herbede, 5. Sohle, Hpt.-Abt,. n. S. (FIEBIG , 1969)
Verbreitung (Bundesländer): Nordrhein-Westfalen
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): --
Zeitgleiche Einheiten: Seffent-Formation (partim) WREDE & ZELLER 2005 (Aachener Karbon)
Alterseinstufung: Die Kaisberg-Formation gehört lithostratigraphisch zur Ruhr-Gruppe (flözführendes Oberkarbon), ist jedoch von der Sprockhövel-Formation abzutrennen, da diese nach Goniatiten im Namurium C liegt, die Kaisberg-Formartion aber im Namurium B
Kommentar: Biostraigraphisch Namurium B (R2-Zone)
Versch./Sonstiges: --
Literatur: DROZDZEWSKI, G. & JUCH, D. & SÜSS, M. P. & WREDE, V. (1996): Das Karbon des Ruhrbeckens: Sedimentation, Struktur, Beckenmodell. - Terra Nostra, 96/7: 43-61; Köln.

KRUSCH, P. (1904): Über die neuen Aufschlüsse im östlichen Teil des Ruhrkohlenbeckens und über die ersten Blätter der von der Kgl. Geologischen Landesanstalt herausgegebenen Flözkarte im Maßstab 1:25000. - Glückauf, 40: 793-800; Essen.

OBERSTE-BRINK, K. & HEINE, F. (1942): Das Niederrheinisch-Westfälische Gebiet. - Der Deutsche Steinkohlenbergbau, 1, Geologie: 9 - 98; Essen.

PATTEISKY, K. (1959): Die Goniatiten im Namur des Niederrheinisch-Westfälischen Karbongebietes. - Mitt. Westf. Berggew.-Kasse, 14: 66 S.; Herne.

WREDE, V. (2003): Neue Festlegungen in der Oberkarbon-Stratigraphie. - Glückauf Forsch.-H. 64: 13-17; Essen.

WREDE, V. m. Beitr. von RIBBERT, K.-H. (2005): Das Oberkarbon (Silesium) am Nordrand des rechtsrheinischen Schiefergebirges (Ruhrkarbon). - Cour. Forsch.-Inst. Senckenberg, 254: 225-254; Frankfurt.
Autor des Datenblattes: Wrede, V.
Erstellt am: 07.07.2008
Zuständige Subkommission: Subkommission Karbon
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 07.03.2013
Änderung Datensatz: 07.03.2013


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Litholex Recherche vom 27.07.2017, 14:37:08.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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