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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Stemmberg-Subformation
ID: 6004019
Hierarischer Rang: Subformation (Member)
Erstbeschreibung: KORN, 2003b
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: Hellefeld-Formation
Chronostratigraphie: Tournaisium (Unterkarbon, Karbon (Euro.), Paläozoikum)
Synonyme: Stemmberg Member (KORN 2003b, 2010)
Lithologie: Einheit 1 (85 m), dickbankige, grobkörnige Kalksteine ohne Tonstein-Zwischenlagen. Die Carbonat-Bänke machen mehr als 95% der Mächtigkeit aus.
Einheit 2 (6,5 m) besteht aus mäßig dickbankigen, mäßig grobkörnigen Kalksteinen in Wechsellagerung mit plattigen, feinkörnigen Kalksteinen und Kieselschiefer-Paketen. Die Carbonat-Bänke setzen ungefähr 80% der Mächtigkeit zusammen.
Einheit 3 (8,7 m), wie Einheit 1, aber mit geringerer Mächtigkeit.
Untergeordnete Einheit: --
Liegendgrenze: Die Untergrenze kann an die Basis der ersten grobkörnigen Kalkstein-Bänke gelegt werden, welche das Profil dominieren.
Hangendgrenze: Die Grenze gegen die Ober-Röhre-Subformation liegt am Übergang der dickbankigen Kalkstein-Abfolge zu dünnbankigen Kalksteinen und Kieselschiefern.
Mittlere Mächtigkeit: --
Maximale Mächtigkeit: ungefähr 80 – 100 Meter im Gebiet von Hellefeld und Westenfeld
Typusprofile, etc.: Steinbruch am Stemmberg 1 km westsüdwestlich von Hellefeld, Messtischblatt 4614-Arnsberg, r 3435 550, h 5688 400 (Südflanke der Lüdenscheider Mulde). Das Profil der Stemmberg Subformation wurde bereits von GAUGLITZ (1967) und HELMKAMPF (1969) beschrieben.
Verbreitung (Bundesländer): Nordrhein-Westfalen
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): --
Zeitgleiche Einheiten: Deinstrop-Subformation
Alterseinstufung: --
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: --
Literatur: GAUGLITZ, Renate (1967): Der Hellefelder Kalk (sogenannter “Kohlenkalk”) am Südrand der Nuttlarer und Lüdenscheider Mulde im Zusammenhang mit einem altersgleichen Konglomerat-Horizont am Nordostrand der Elsper Kulm-Mulde. – Dissertation der Georg-August-Universität zu Göttingen: 1-67, Abb. 1-12; Göttingen.
HELMKAMPF, Klaus (1969): Zur Sedimentpetrographie und Stratinomie des Westenfelder Kohlenkalkes (Sauerland). – Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen, 16: 473-528, Abb. 1-14, Tab. 1-6, Taf. 1-7; Krefeld.
KORN, Dieter (2003b): Die Formationen der Kulm-Fazies im Rheinischen Schiefergebirge. – Senckenbergiana lethaea, 83 (1/2): 236-242; Frankfurt a. M.
KORN, Dieter (2006): Lithostratigraphische Neugliederung der Kulm-Sedimentgesteine im Rheinischen Schiefergebirge. – Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, 41: 379-383, Abb. 1; Hannover.
KORN, Dieter (2010): Lithostratigraphy and biostratigraphy of the Kulm succession in the Rhenish Mountains. – Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, 161 (4):431-453, Abb. 1-9; Stuttgart.THOME, Karl N. (1968), mit Beiträgen von Hans MERTENS, Hans-Wolfgang REHAGEN und Monika WOLF: Erläuterungen zu Blatt 4615 Meschede. – Geologische Karte von Nordrhrein-Westfalen 1:25 000, Erläuterungen, 4615 Meschede: 1-148, Abb. 1-15, Tab. 1-7, Taf. 1-6; Krefeld.
VOGES, Adolf (1960): Die Bedeutung der Conodonten für die Stratigraphie des Unterkarbons I und II (Gattendorfia- und Pericyclus-Stufe) im Sauerland. – Fortschritte in der Geologie von Rheinland und Westfalen, 3,1: 197-228, Abb. 1-5, Tab. 1-5; Krefeld.
Autor des Datenblattes: Korn, D.
Erstellt am: 19.07.2005
Zuständige Subkommission: Subkommission Karbon
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 04.03.2015
Änderung Datensatz: 08.04.2015


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Litholex Recherche vom 23.08.2017, 04:25:28.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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