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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Lacunosamergel-Formation
ID: 4012003
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: VILLINGER & FLECK, 1995
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: Weißer Jura
Chronostratigraphie: Mittelkimmeridgium (Kimmeridgium, Oberjura, Jura, Mesozoikum)
Synonyme: Kimmerige-Mergel; Weißjura gamma
Lithologie: Es sind graue, bankige Mergelsteine mit zwischenlagernden Mergelkalk bzw. Kalkmergelbänken. Im unteren Teil und ab dem oberen Drittel sind Kalksteinbänke eingeschaltet. Die Karbonatgehalte der Lacunosa-Fm liegen zwischen 60-85%.
Untergeordnete Einheit: Drakenstein-SbFm, Überkingen-SbFm, Michelsberg-SbFm, Hausen-SbFm, 10 Leit-Bänke können unterschieden werden.
Liegendgrenze: Eine scharfe lithologische Grenze zu den Wohlgeschichteten Kalken ist nur dort ausgebildet, wo die Mächtikeit der Lacunosamergel reduziert ist.
Hangendgrenze: Die Grenze zu der Unteren Felsenkalk-Fm ist besonders bei früh einsetzender Verschwammung schwer zu fassen.
Mittlere Mächtigkeit: Geisingen/Donau: 20 m; Mittlere Alb: 70 m; Ostalb: 30-40 m
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: Hausener Wand an der Südflanke des Michelsberges: TK 25, Blatt 7324 Geislingen an der Steige-West, R: 35 57 240, H: 53 86 220.
Drachenloch nordwestlich Unterdrackenstein.TK 25, Blatt 7424 Deggingen, R:35 49 320, H: 53 80 580) und Blatt 7423 Wiesensteig, R: 35 49 180, H: 53 80 500.
Verbreitung (Bundesländer): Baden-Württemberg
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Schwäbisch-Fränkisches Stufenland
Verbreitung (Ergänzung): Das Verbreitungsgebiet der Lacunosamergel-Fm ist die Schwäbische Alb. Auf der Westalb reicht die Formation bis an die Donau heran (Geisingen). Im Osten endet die Formation etwa am Rieskessel.
Zeitgleiche Einheiten: Schwarzbach-Fm des Randen, der Wutach, im Klettgau und am Hochrhein
Arzberg-Fm der Fränkischen Alb
Alterseinstufung: Platynota-, Hypselocyclum- und Divisum-Zonen
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: An der Typ-Locaitäten wurde durch SCHICK ein Übertage -Gamma-Log aufgenommen, dass sich gut mit den Bohrlochmessungen korrelieren lässt
Literatur: SCHICK, H., 2004. Gliederung und Typusprofil der Lacunosamergel-Foramtion (Ober-Jura, Schwäbische Alb.- Stuttgarter Beitr. Naturk., Ser.B, Nr. 346: 1-25. Stuttgart.

VILLINGER, E. & FLECK, W., 1995. Symbolschlüssel Geologie (Teil 1) und Bodenkunde Baden-Württmberg.- Informationen/Geologisches landesamt baden-Württemberg, 5: 1-68, 1 Tab; Freiburg im Br..
Autor des Datenblattes: Mönnig
Erstellt am: 29.08.2006
Zuständige Subkommission: Subkommission Jura
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 29.08.2006
Änderung Datensatz: 29.08.2006


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Litholex Recherche vom 26.07.2017, 00:49:08.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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