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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Arenberg-Formation
ID: 2014001
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: MORDZIOL 1909
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: --
Chronostratigraphie: Paläogen (Känozoikum)
Oligozän (Paläogen, Känozoikum)
Synonyme: Arenberger-Schichten: MORDZIOL 1909
Arenberger Stufe (partim): MORDZIOL 1936
Untere Arenberg-Schichten (partim): KLÜPFEL 1942
Arenberger Sande, Kiese und Quarzite: PFLUG 1959
Arenberger Schotter: MICHELS 1969
Vallendar-Schotter: REQUADT & STÖHR 1986
Lithologie: vertikal und lateral rasch wechselnde grobe bis feine Siliziklastika, basal und im Top häufig kiesig (oft nur kantengerundet, fast 100% Milchquarz); Top häufig verkieselt (Süßwasserquarzit); im mittleren Teil überwiegen helle bis bunte Tone, teils mit Sand und "Klebsand"
Untergeordnete Einheit: --
Liegendgrenze: Transgression von groben Siliziklastika auf Devon-Schiefer oder ältere feinere Siliziklastika der Immendorf-, Bubenheim- oder Maifeld-Formation
Hangendgrenze: Wechsel von gröberen Siliziklastika (teils verkieselt) zu braunkohlen- und tuffreichen feinklastischen Sedimenten der Kärlich- oder Breitscheid-Formation; selten diskordante Überlagerung durch gröbere "Kieseloolith-Schotter"
Mittlere Mächtigkeit: 31 m (Typusprofil),
Maximale Mächtigkeit: deutlich über 40 m (Höhr-Grenzhausen u.a. Tongruben; AHRENS 1936)
Typusprofile, etc.: Typusprofil: Forschungsbohrung Arenberg östlich Koblenz, TK25 5611 Koblenz, R 3405050, H 5581830
Referenzprofil: Tongrube Esther bei Boden, TK25 5513 Meudt, R 3419750, H 5593500 (nach AHORNER 1993)
Typusgebiet: Westerwald
Verbreitung (Bundesländer): Hessen
Rheinland-Pfalz
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): Verbreitung: auch im Hintertaunus, Untere Lahn, Ost-Hunsrück
Zeitgleiche Einheiten: basaler Anteil: Alzey-Formation;
Miehlen-Formation nach WEIDENFELLER & REQUADT 1993
Alterseinstufung: basaler Anteil: Rupelium (Biostratigraphie: Foraminiferen; SONNE 1982)
Kommentar: mittlere und obere Arenberg-Formation bisher nicht datiert, evt. O.Oligozän
Versch./Sonstiges: basale Anteile brackisch/randmarin abgelagert (Rupel-Transgression), mittlerer und oberer Teil limnisch-fluviatil gebildet
Literatur: Mordziol, C. (1909):Über das jüngere Tertiär und das Diluvium des rechtsrheinischen Teiles des Neuwieder Beckens.- Jb. Kgl. Preuß. Geol. Landesanst., 29: 348-430; Berlin.
Sonne, V. (1982): Waren Teile des Rheinischen Schiefergebirges im Tertiär vom Meer überflutet?- Mainzer geowiss. Mitt., 11: 217-219; Mainz.
Schäfer, P., Schindler, T., Hottenrott, M. & Wuttke, M. (in Review): Tertiärmonographie, 5.9. Westerwald (mit weiteren Literaturangaben)
Autor des Datenblattes: Schindler, Thomas, Landesamt für Denkmalpflege Mainz
Erstellt am: 16.03.2006
Zuständige Subkommission: Subkommission Tertiär
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 19.04.2006
Änderung Datensatz: 25.04.2006


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Litholex Recherche vom 17.10.2017, 11:27:10.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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