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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Schweinheim-Formation
ID: 8002010
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: THÜRACH, 1893 (Schweinheimer Stufe in der Abteilung der mittleren Gneise); OKRUSCH & WEBER, 1996 (Schweinheim-Formation)
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: entfällt
Chronostratigraphie: Neoproterozoikum
Synonyme: Glimmerschieferserie (WEINELT, 1962), Glimmerschiefer-Biotitgneis-Komplex z.T. (MATTHES & OKRUSCH, 1977); Schweinheim-Haibach-Formation z.T. (HIRSCHMANN & OKRUSCH, 1988)
Lithologie: (Granat-)Muscovit-Biotit-Schiefer bis –gneis mit Einschaltungen von Quarz-Muscovit-Biotit-Schiefer und Muscovitquarzit
Untergeordnete Einheit: Nahe der Hangendgrenze treten horizontbeständige Quarziteinschaltungen auf.
Liegendgrenze: Liegendes unbekannt (Grenze/Überschiebung ? gegen den liegenden tektonischen Komplex des Spessartkristallins durch Orthogneiskomplex verhüllt)
Hangendgrenze: Elterhof-Formation (normale Überlagerung?)
Mittlere Mächtigkeit: > 1000 m? (grobe Abschätzung nach Oberflächenausstrich und Lagerungsverhältnissen)
Maximale Mächtigkeit: s. Punkt 9.5.
Typusprofile, etc.: Typusregion ist ein bis 4 km breiter, SW-NE-streichender Abschnitt des südlichen Spessartkristallins zwischen Aschaffenburg, Haibach und Sailauf. Möglicherweise ist das Kristallin der Bohrung Brückenau-Mohrenmühle 1923 (Rhön) der Schweinheim-Formation zuzurechnen.
Verbreitung (Bundesländer): Bayern
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Odenwald, Spessart, Rhön
Verbreitung (Ergänzung): Die Schweinheim-Formation kann zusammen mit der Elterhof- und der Alzenau-Formation zum hangenden tektonischen Komplex (Decke) des Spessartkristallins gerechnet werden (s. OKRUSCH & WEBER, 1996)
Zeitgleiche Einheiten: Korrelation mit Liebenstein-Gruppe des Ruhlaer Kristallins ??
Alterseinstufung: Keine radiometrischen und paläontologischen Altersbelege. Nach regionalen Vergleichen kommt am ehesten neoproterozoisches Alter in Frage.
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: --
Literatur: THÜRACH, H. (1893): Über die Gliederung des Urgebirges im Spessart. – Geognost. Jahresh. 5 (1892): 1 – 160; Kassel
OKRUSCH, M. & WEBER, K. (1996): Der Kristallinkomplex des Vorspessart. – Z. geol. Wiss. 24 (1/2): 141 – 174; Berlin
HIRSCHMANN, G. & OKRUSCH, M. (2001): 4.18 Spessart und Rhön (18) – Teil der MKZ. – in: Stratigraphie von Deutschland II. Ordovizium, Kambrium, Vendium, Riphäikum. Teil II: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordthüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg. – Courier Forschungsinstitut Senckenberg (CFS) 234: 93 – 108, Stuttgart
Autor des Datenblattes: Hirschmann, G.
Erstellt am: 03.11.2007
Zuständige Subkommission: Subkommission Proterozoikum-Silur
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 30.11.2007
Änderung Datensatz: 13.12.2007
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Litholex Recherche vom 24.06.2017, 12:27:15.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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