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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Ahbach-Formation
ID: 7016002
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: STRUVE (1952)
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: --
Chronostratigraphie: Eifelium (Mitteldevon, Devon, Paläozoikum)
Synonyme: Untere Stringocephalen-Schichten (VORSTER 1918);
Untere Fleringen-Schichten (REULING in HAPPEL & REULING 1937).
Lithologie: Lithologische Kurzbeschreibung:
Wechsellagerung aus fossildetritischen, bituminösen Kalksteinen und stark bituminösen mergeligen Schuffsteinen ("Teerpappen-Mergel"). Die kalkigen Gesteine sind lokal stark dolomitisiert und in dieser Ausbildung Teil des Muldenkern-Dolomits.
Untergeordnete Einheit: In der Stratotypenregion Maiweiler-Sfm. (kalkig, unten) und Müllert-Sfm. (mergelig, oben) mit jeweils mehreren Horizonten.
Liegendgrenze: Einsetzen von auffällig bituminösen Gesteinen oberhalb des Stromatoporenriffs der Freilingen-Formation.
Hangendgrenze: Tonstein-Kalkstein-Wechsellagerung der Loogh-Schichten.
Mittlere Mächtigkeit: 25 m
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: Typusregion ist die Hillesheimer Mulde: Katzenley-Bahneinschnitt, R 55 140/H 76 470 bis R 55 060/H 76 480;
Dreimühlen-Bahneinschnitt, R 54 830/H 76 590 bis R 54 960/H 76 510 (Blatt 5606 Üxheim);
Ahbach-Profil, Abb. A 17/4 bei STRUVE in ZIEGLER (1988).
Verbreitung (Bundesländer): Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): Kalkmuldenzone der Eifel
Zeitgleiche Einheiten: Die Ahbach-Fm. der Nordeifel ist über das gemeinsame Vorkommen von Spinatrypa kelusiana mit der Ahbach-Fm. der Stratotypenregion Hillesheimer Mulde verknüpft. Nach DICKFELD (1969) liegt sie in der Sötenicher Mulde in der Fazies des Hallert-Horizontes vor.
Alterseinstufung: Makrofauna aus Brachiopoden (Spinatrypiden) und Korallen, vereinzelt Stromatoporen.
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: Begriffsbildung: Erstnennung in STRUVE (1952); Erstdefinition durch STRUVE (in HKS 1955); Neudefinition durch STRUVE (1961).

In den nördlichen Kalkmulden wegen der geringen Mächtigkeit meist mit der Freilingen-Formation zusammengefasst.
Literatur: STRUVE, W. (1952): Zum Problem der Eifler Dolomite. - Senckenbergiana, 33:135-145, 3 Abb., 1 Tab.; Frankfurt/M.

STRUVE, W. (1961): Zur Stratigraphie der südlichen Eifler Kalkmulden (Devon: Emsium, Eifelium, Givetium). - Senckenb. lethaea, 42 (3/4): 291 -345, 1 Abb., 2 Tab., 3 Taf.; Frankfurt/ Main.

ZIEGLER, W. [Hrsg.] (1988): Part 1: Guide to Field Trips. Field Trip A (22.-24. July 1988), Ardennes ( Belgium), and Eifel Hills (Federal Republic of Germany). – Cour. Forsch.-Inst. Senckenberg, 102: 11 - 155; Frankfurt a. M.
Autor des Datenblattes: Ribbert, Karl-Heinz
Erstellt am: 11.01.2007
Zuständige Subkommission: Subkommission Devon
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 23.05.2007
Änderung Datensatz: 06.06.2007


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Litholex Recherche vom 28.06.2017, 14:26:03.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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