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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Binnenwerke-Formation
ID: 6006012
Hierarischer Rang: nicht klassifiziert
Erstbeschreibung: CLERE (1814)
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: Ruhr-Gruppe
Chronostratigraphie: Langsettium (Westfalium A) (Westfalium, Oberkarbon (Silesium), Karbon (Euro.), Paläozoikum)
Synonyme: Die Bezeichnung "Binnenwerke" (abgekürzt BW) geht auf CLERE (1814) zurück. Gemeint waren die im Inneren der Inde-Mulde befindlichen Flöze. Diese Benennung ging später auf die ganze Schichtengruppe über, die eine neue Mächtigkeit von 500 - 600 m erreicht.
Lithologie: Ton- und Schluffsteine, untergeordnet Sandsteine und ca. 35 Steinkohlenflöze
Untergeordnete Einheit: 26 benannte Steinkohleflöze
Liegendgrenze: Basis des marinen Horizonts über Flöz Kleinekohl (= Wasserfall-Horizont)
Hangendgrenze: Basis des marinen Horizonts über Flöz Katharina (bislang nicht aufgeschlossen) Der höchste bekannte Aufschluss (Bohrung Frenzer Staffel 1 (1985) reicht bis zu einem Flöz, das dem Flöz Hermann/Gustav des Ruhrgebietes oder Flöz B des Wurm-Reviers entsprechen dürfte (WREDE & ZELLER 1991).
Mittlere Mächtigkeit: 500 – 600 m (Bergbauaufschlüsse; Bohrung Frenzer Staffel 1 (1985))
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: nicht mehr zugängliche Grubenaufschlüsse; für den höheren Teil (oberhalb Flöz Plattekohl): Bohrung Frenzer Staffel 1 (1985)
Verbreitung (Bundesländer): Nordrhein-Westfalen
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): --
Zeitgleiche Einheiten: --
Alterseinstufung: --
Kommentar: auf Basis von Biostratigraphie durch die Definition der Liegendgrenze mit dem Wasserfall-Horizont (im unteren Teil des oberen Westfaliums A entsprechend der Unteren Bochum-Formation des Ruhrkarbons. Hangendgrenze per definitionem Basis des Westfaliums B)
Versch./Sonstiges: Fossilführung: mariner Wasserfall-Horizont mit
Anthracomya minima
Carbonicola acuta
Naiadites sp.
Ammodiscus sp.
Glomospira sp.
Hyperammina sp.

Florenliste bei HARTUNG (1966)
Literatur: CLERE, F.J. (1814): Sur la constitution géologique du Bassin houiller d‘ Eschweiler, situé dans le pays de Juliers, et sur celle des terrains qui le renferment et l’environnent.- J.Min., 36: 81 - 152; Paris.
HARTUNG, W. (1966): Fossilführung und Stratigraphie im Aachener Steinkohlengebirge.- Fortschr. Geol. Rheinld. u. Westf., 13 (1): 339 - 564; Krefeld.
WREDE. V. & ZELLER, M. (1991): Die stratigraphische Einstufung der Bohrung Frenzer Staffel 1 (1985) (Inde-Mulde, Aachener Steinkohlenrevier).- Geol. Jb., A 116: 73 - 86; Hannover.
Autor des Datenblattes: Wrede, V.
Erstellt am: 10.03.2009
Zuständige Subkommission: Subkommission Karbon
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 27.05.2014
Änderung Datensatz: 02.06.2014


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Litholex Recherche vom 27.03.2017, 22:29:19.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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