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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Steinberg-Formation
ID: 6004006
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: KORN, 2003b
Gültigkeit des Namens: ungültig
Übergeordnete Einheit: Drewer-Gruppe
Chronostratigraphie: Tournaisium (Unterkarbon, Karbon (Euro.), Paläozoikum)
Synonyme: Steinberg Formation (KORN 2003b, 2010)
Lithologie: Verschiedene Gesteinsarten setzen die Steinberg-Formation zusammen: dunkle, meist schwach kieselige Tonsteine und knollige, mikritische Kalksteine sind die wichtigsten Komponenten.
Untergeordnete Einheit: Riescheid-Subformation
Kohleiche-Subformation
Kothen-Subformation
Liegendgrenze: Die Steinberg-Formation ist an ihrer Basis durch den Sedimentwechsel der grauen Tonsteine der “Hangenberg Schichten” zu dunklen Tonsteinen (Alaunschiefern) begrenzt.
Hangendgrenze: Die Obergrenze der Formation ist durch die Rückkehr von grauen Peliten und das fast gleichzeitige Einsetzen von kieseligen Kalksteinen (Hillershausen Formation) gekennzeichnet.
Mittlere Mächtigkeit: etwa 12 m
Maximale Mächtigkeit: --
Typusprofile, etc.: Straßeneinschnitt der B224n, 400 m südwestlich des Gehöftes Kohleiche, 600 km nordöstlich von Aprath, Messtischblatt 4708 Wuppertal-Elberfeld, r2575 450 h5682 400 (Herzkamper Mulde). Der Aufschluss und die Formation wurden von THOMAS & ZIMMERLE (1992) ausführlich beschrieben. / Herzkamper Mulde zwischen Neviges und Wuppertal-Barmen.
Verbreitung (Bundesländer): Nordrhein-Westfalen
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Rheinisches Schiefergebirge
Verbreitung (Ergänzung): --
Zeitgleiche Einheiten: Ober-Rödinghausen-Formation (Normalfazies)
Eichenberg-Formation (Warsteiner und Belecker Sattel)
Alterseinstufung: Höchstwahrscheinlich ist die Steinberg-Formation ein perfektes laterales Äquivalent der Ober-Rödinghausen-Formation, gehört also in die Siphonodella crenulata-Zone bis Scaliognathus anchoralis-Zone der Conodonten-Zonierung.
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: Die Steinberg-Formation ist lithologisch und stratigraphisch identisch mit der Eisenberg-Formation und entfällt daher.
Literatur: KORN, Dieter (2003b): Die Formationen der Kulm-Fazies im Rheinischen Schiefergebirge. – Senckenbergiana lethaea, 83 (1/2): 236-242; Frankfurt a. M.
KORN, Dieter (2006): Lithostratigraphische Neugliederung der Kulm-Sedimentgesteine im Rheinischen Schiefergebirge. – Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, 41: 379-383, Abb. 1; Hannover.
KORN, Dieter (2010): Lithostratigraphy and biostratigraphy of the Kulm succession in the Rhenish Mountains. – Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, 161 (4):431-453, Abb. 1-9; Stuttgart.THOMAS, Erich & ZIMMERLE, Winfried (1992): Geologie der Baustelle B224n bei Aprath, vom Tunnel “Im großen Busch” bis “Straßeneinschnitt Kohleiche”. – in THOMAS, Erich (Ed.): Oberdevon und Unterkarbon von Aprath im Bergischen Land (Nördliches Rheinisches Schiefergebirge); ein Symposium zum Neubau der Bundesstraße 224: 8-100, Abb. 1-13, Tab. 1-2, Taf. 1-9; Köln (von Loga).
Autor des Datenblattes: Korn, D.
Erstellt am: 19.07.2005
Zuständige Subkommission: Subkommission Karbon
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 04.03.2015
Änderung Datensatz: 08.04.2015


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Litholex Recherche vom 23.06.2017, 10:42:34.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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