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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Sandsteinkeuper
ID: 5000050
Hierarischer Rang: nicht klassifiziert
Erstbeschreibung: Gümbel, 1866
Gültigkeit des Namens: informelle Einheit
Übergeordnete Einheit: Mittlerer Keuper
Chronostratigraphie: Norium (Obertrias, Trias, Mesozoikum)
Karnium (Obertrias, Trias, Mesozoikum)
Synonyme: Belodon-Schichten (Gümbel 1866), Stubensandstein-Gruppe (Thürach 1889), Obere Abtheilung des Bunten Keupers (Thürach 1889); Entspricht Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Lithologie: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Untergeordnete Einheit: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Liegendgrenze: Basis der Sandsteine der Hassberge-Formation.
Hangendgrenze: Basis des Oberen Keupers.
Mittlere Mächtigkeit: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Maximale Mächtigkeit: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Typusprofile, etc.: Historische Einheit ohne Typusprofil.
Verbreitung (Bundesländer): Bayern
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Schwäbisch-Fränkisches Stufenland
Verbreitung (Ergänzung): Zusammenfassende Kartiereinheit für den Sandstein führenden höheren Mittelkeuper in Süddeutschland, insbesondere in Bayern (hier amtliche Karteneinheit).
Zeitgleiche Einheiten: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Alterseinstufung: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Kommentar: Siehe Hassberge-Formation, Mainhardt-Formation, Löwenstein-Formation, Trossingen-Formation.
Versch./Sonstiges: Die Abgrenzung zum liegenden "Gypskeuper" (Gipskeuper (3)) an der Grenze Lehrbergschichten / Blasensandstein geht auf die erste flächendeckende geologische Landesaufnahme Bayerns durch Gümbel (1866) zurück, der die Schichten noch "Belodonschichten" (bezogen auf Saurierfunde) nannte. Der Name "Sandstein-Keuper" bürgert sich erst im 20. Jahrhundert ein. Die erste Schrift, die diese Bezeichnung verwendet, ist noch nicht ermittelt.
Literatur: DSK (2005): Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): Stratigraphie von Deutschland IV – Keuper. – Courier Forschungsinst. Senckenberg 253: 296 S., 64 Abb., 50 Tab., 2 Taf.; Frankfurt am Main.
Gümbel, C.W. (1866): Die geognostischen Verhältnisse des fränkischen Triasgebietes. – Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern, 4 (1): 3–77; München (Straub).
Thürach, H. (1889): Übersicht über die Gliederung des Keupers im nördlichen Franken im Vergleiche zu den benachbarten Gegenden, 2. – Geognost. Jh., 2: 1–90; Kassel.
Autor des Datenblattes: Nitsch, E.
Erstellt am: 05.07.2012
Zuständige Subkommission: Subkommission Perm-Trias
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 26.07.2012
Änderung Datensatz: 30.07.2012


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Litholex Recherche vom 24.05.2017, 09:55:58.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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