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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Suderbruch-Sandstein
ID: 4012047
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: Brand & Hoffmann 1963, Mönnig et al. 2002 (Name)
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: Norddeutscher Dogger
Chronostratigraphie: Oberbajocium (Bajocium, Mitteljura, Jura, Mesozoikum)
Synonyme: Garantianen-Sandstein (Brand & Hoffmann 1963, Boigk 1981), Suderbruch-Sandstein (Mönnig et al. 2002), Suderbruch Sandstone (Mönnig 2008), Suderbruch-Sandstein (Brand & Mönnig 2009).
Lithologie: Fein- bis mittelkörniger, selten grobkörniger Quarz-Sandstein, meist kalkfrei, schlecht sortiert, in brackisch-limnischer Fazies, bis 13-18 % Porosität; eisenoolithische Lagen.
Untergeordnete Einheit: --
Liegendgrenze: Tonsteine der Garantianenton-Formation.
Hangendgrenze: Tonsteine der Parkinsonienton-Formation.
Mittlere Mächtigkeit: 40 m
Maximale Mächtigkeit: 60 m (Holstein-Tröge)
Typusprofile, etc.: Bohrung Suderbruch T1, TK25 3323 Schwarmstedt, Teufe 1875-1900 m.
Verbreitung (Bundesländer): Bremen
Hamburg
Niedersachsen
Schleswig-Holstein
Verbreitung (Geogr. Einheit): Norddeutsches Tiefland, Nordsee und Wattenküste
Norddeutsches Tiefland, Nördlicher Landrücken
Norddeutsches Tiefland, Südlicher Landrücken
Norddeutsches Tiefland, Ems-Hunte-Geest, Weser-Aller-Flachland
Verbreitung (Ergänzung): Der Suderbruch-Sandstein ist auf das westliche Niedersachsen und auf Schleswig Holstein beschränkt; im Bereich der Weser reicht eine Zunge bis kurz vor Minden am weitesten nach Süden, von hier aus läuft die Grenze nach N östlich an Hamburg vorbei.
Zeitgleiche Einheiten: Verzahnt sich mit der Garantianenton-Formation; in Süddeutschland Hauptrogenstein-Formation, Hamitenton-Formation oder Sengenthal-Formation.
Alterseinstufung: Ober-Bajocium (untere Garantiana-Zone)
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: Die Schüttung des Suderbruch-Sandsteins dürfte aus Westen bis Nordwesten erfolgt sein, denn östlich der Lehrte-Schwelle fehlen Sandsteinablagerungen; er stand in den Erdölfeldern Steimbke, Suderbruch, Eystrup und Volkensen in Förderung.
Literatur: Brand, E. & Hofmann, K. (1963): Stratigraphie und Fazies des nordwestdeutschen Jura und Bildungsbedingungen seiner Erdöllagerstätten. – Erdöl und Kohle, Erdgas, Petrochemie, Jg. 16: 437-450.
Brand, E. & Mönnig, E. (2009): Litho- und Biostratigraphie des Mittel-Jura (Dogger) in Bohrungen Norddeutschlands. – Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, 54, 5-77; Hannover.
Mönnig, E. et al. (2002): Jura. – In: Deutsche Stratigraphische Kommission (ed.): Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002.
Autor des Datenblattes: Mönnig
Erstellt am: 08.12.2014
Zuständige Subkommission: Subkommission Jura
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 10.12.2014
Änderung Datensatz: 02.01.2015


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Litholex Recherche vom 27.03.2017, 04:52:59.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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