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Lithostratigraphische Einheiten Deutschlands



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Name der Einheit: Dentalienton-Formation
ID: 4012010
Hierarischer Rang: Formation
Erstbeschreibung: Bloos, Dietl & Schweigert 2005
Gültigkeit des Namens: gültig
Übergeordnete Einheit: Brauner Jura
Chronostratigraphie: Mittelbathonium (Bathonium, Mitteljura, Jura, Mesozoikum)
Unterbathonium (Bathonium, Mitteljura, Jura, Mesozoikum)
Synonyme: Mittlerer Brauner Jura epsilon im Sinne von Quenstedt; Württembergicus-Schicht (Wetzel 1922); Württembergica-Schichten (Buck et al., 1966); Arbustigerus-Schicht (Wetzel 1922); Parkinsonienschichten (Schalch 1893); Mittel-epsilon (Engel 1908); Parkinsonien-Oxyceriten-Schichten (Geyer & Gwinner 1986)
Lithologie: Dunkelgraue bis schwarzgraue Tonsteine, stellenweise Pyrit-reich, mit lokalen Mergel- oder Kalk-Bänken, im Wutach-Gebiet oben mit Sandmergelbänken, in Mittelwürttemberg calcitische Konkretionen. Im „Knorriton“ massenhaftes Vorkommen der Auster Catinula knorri
Untergeordnete Einheit: Fuscusbank, „Knorriton“, Chondritenmergel
Liegendgrenze: Top des Parkinsonienoolith (zwischen Zollernalb und Wutach = Oberer Parkinsonienoolith)
Hangendgrenze: Zwischen Wutach und Gosheim Basis des Variansmergels, in der Zollernalb und Mittelwürttemberg Basis des Orbis-Ooliths
Mittlere Mächtigkeit: im Wutachgebiet 25 m, nach NE abnehmend, bei Gruibingen nur 3 m
Maximale Mächtigkeit: 25 m
Typusprofile, etc.: Eichberg/Buchberg bei Blumberg, Wutachgebiet, Südostrand des Schwarzwaldes. Natürlicher Aufschluss (Achdorfer Bergrutsch von 1966). TK 25, 8117 Blumberg, R 34 63 280 / H 53 01 230. Buck in Hahn (1971)
Verbreitung (Bundesländer): Baden-Württemberg
Verbreitung (Geogr. Einheit): Mittelgebirge, Schwäbisch-Fränkisches Stufenland
Verbreitung (Ergänzung): Wutachgebiet, Schwäbische Alb bis Schwäbisch Gmünd, hier Übergang in die Sengenthal-Formation
Zeitgleiche Einheiten: Sengenthal-Formation der Ostalb und Fränkischen Alb, in Norddeutschland Wuerttembergica-Schichten
Alterseinstufung: Unter- bis Mittel-Bathonium: Zigzag-Zone, Macrescens-, Yeovilensis- Convergens- und Tenuiplicatus-Subzonen (die letzten beiden in der Fuscus-Bank)
Kommentar: --
Versch./Sonstiges: Das charakteristische Fossil ist der Scaphopode Laevidentalium entalloides (Desl.) = Dentalium parkinsoni Quenst. Neben Muscheln (Bositra, Pinna), Brachiopoden und Crinoiden überwiegen Ammoniten, aber nur im untersten und obersten Teil
Literatur: Bloos, G., Dietl, G. & Schweigert, G. (2005) Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.? Newsl. Stratigr., 41 (1-3): 263-277; Berlin, Stuttgart.

Dietl, G. (2007): Die Dentalienton-Formation (bt) des Schwäbischen Juras – Beschreibung und Gliederung.- Jh. Ges. Naturkd. Württemberg, 163: 5-20; Stuttgart.
Autor des Datenblattes: Dietl
Erstellt am: 26.06.2009
Zuständige Subkommission: Subkommission Jura
Freigabe Subkommission: Ja
Freigabe am: 19.10.2009
Änderung Datensatz: 10.02.2010


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Litholex Recherche vom 27.03.2017, 22:27:26.

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HISS, M.1): Aachen-Formation2). In LithoLex [Online-Datenbank]. Hannover: BGR. Last updated 22.06.20063). [cited 05.07.2006]4). Record No. 20080025). Available from: http://www.bgr.bund.de/litholex

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